Das Hotel Schweizer Hof



Das Hotel Schweizer Hof

Hoher Schneeberg

Der Děčínský Sněžník oder deutsch Hoher Schneeberg ist mit einer Höhe von 723 m ü. M. der höchste Gipfel des Tetschener Hügellandes (Děčínská vrchovina) und zugleich der höchste Tafelberg Tschechiens. Vom Hotel Švýcarský dům (Schweizer Hof) ist der Děčínský Sněžník lediglich 1,5 km entfernt. Auf den Gipfel selbst gelangen Sie daher bei gemächlichem Wandern binnen 40 Minuten. Die Wanderrouten sind aus mehreren Richtungen mit touristischen Zeichen markiert.

Von seinem Charakter her ist der Děčínský Sněžník ein Sandsteintafelberg, der steil aus der Landschaft herausragt, wobei sein Gipfel zum größten Teil ein Felsplateau bildet. Der Berg ist fast völlig mit Fichten, Kiefern und Lärchen bewachsen. Vom Bergplateau aus, das von einer Sandsteinwand gesäumt wird, bietet sich ein herrlicher Ausblick in die weite Umgebung. Der Blick auf die umliegende Landschaft ist noch ergreifender, wenn Sie den 33 Meter hohen, steinernen Aussichtsturm besteigen. Interessant ist, dass der Aussichtsturm im sog. elisabethanischen Stil im Jahre 1864 errichtet wurde, womit er zu den ältesten Aussichtstürmen auf dem Gebiet Böhmens gehört. Von verschiedenen Stellen des Hohen Schneebergs bietet sich ein Blick auf das Lausitzer Gebirge, das Böhmische Mittelgebirge (České středohoří), das Erzgebirge (Krušné hory), auf die unweit gelegene Böhmisch-Sächsische Schweiz und auf Dresden. Bei guten Sichtverhältnissen reicht der Blick bis zum Ještěd (Jeschken) und zum Isergebirge (Jizerské hory).

Neu Kräfte für den Abstieg können Sie beim Verweilen an einem kleinen See schöpfen. Eine Erfrischung bietet Ihnen die hiesige Bergbaude mit einem Büfett an. Der Sněžník ist auch für Radfahrer zugänglich. Er ist nämlich Bestandteil der als Erzgebirgische Magistrale bekannten Radwanderroute Nr. 23. Der Radwanderweg beginnt im 12 km entfernten Děčín und führt über den Kupferberg (Měděnec), den Keilberg (Klínovec), über Boží Dar (Gottesgab), Františkovy Lázně (Franzensbad) bis zum Wasserreservoir Skalka (Stein) bei Cheb (Eger). In Děčín bindet die Magistrale an den Elberadweg an, der durch die schöne Landschaft des Elbtals führt.