Elbsandsteingebirge

Das Landschaftsschutzgebiet Elbsandsteingebirge erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 24.000 Hektar. Das Gebiet ist von Westen durch die Gemeinde Tisá (Tissa) begrenzt und dehnt sich in östliche Richtung entlang der deutschen Grenze bis zur Gemeinde Chřibská (Kreibitz) aus, wo es an den Nationalpark Böhmische Schweiz anknüpft. Die südliche Grenze des Gebietes bilden Děčín und Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz). Das Hotel Švýcarský dům (Schweizer Hof) befindet sich direkt im Herzen des Elbsandsteingebirges. Daher werden Sie sich unabhängig von der Richtung, die Sie einschlagen, stets an der herrlichen Natur erfreuen können.

Das Gebiet des Elbsandsteingebirges zeichnet sich durch die Vielzahl der Felsgebilde, Höhlen und Canyons aus. Dank ihrer Gestalt wird das Gebiet mit den amerikanischen Nationalparks in Utah und in Arizona verglichen. Aufgrund des abweichenden Klimas ist dennoch der Unterschied auf den ersten Blick erkennbar. Das trockene Klima im Westen der USA ist die Ursache der nackten Felsen ohne Vegetation, während die hiesige Feuchtigkeit einen günstigen Einfluss auf die Flora hat. Daher sind überall Wälder und eine große Vielfalt der Gräser, Farne und Moose zu sehen.

Vom Sněžník führen durch das Elbsandsteingebirge mehrere Wanderrouten, die Sie an imposanten Felsen mit den unterschiedlichsten Namen wie z.B. Havraní stěna (Rabenwand), Permoník (Wichtelmännchen) bzw. Sluneční věž (Sonnenturm) vorbeiführen. Von den Gipfeln des Hohen Schneeberges, der Rabenwand oder des Horní Falter bieten sich einzigartige Ausblicke auf die umliegende Landschaft, die bei Aufgang und Untergang der Sonne besonders bezaubernd sind.

Tyssaer Wände

Das Naturdenkmal Tyssaer Wände ist vom Sněžník (Hoher Schneeberg) ungefähr 5 km entfernt. Daher bietet sich eine Wanderung durch den Wald geradezu an. An das Ziel gelangen Sie in gemächlichem Tempo binnen knapp zwei Stunden.

Die Tyssaer Wände entstanden infolge der Sedimentation sandiger Schichten in der Zeit des Mesozoikums, als die ganze hiesige Landschaft von einem Meer bedeckt war. Nach dem Rückgang des Meeres schuf die Natur durch den Einfluss der Erosion bezaubernde Sandsteinmassive, von denen einige bis zu 70 Meter hoch sind. Eine Sandsteingruppierung mit zahlreichen Fugen, Klüften und verschiedensten Hohlräumen sowie Tunneln nennt man daher auch Felsenstadt.

Die Felsenstadt ist ein vielbesuchtes Ziel der Touristen und Bergsteiger. Dabei war es nicht immer so. In der Vergangenheit fürchteten sich die hiesigen Einwohner, die Tyssaer Wände zu betreten, da sie der Meinung waren, die seltsamen Gebilde seien vom Teufel selbst erschaffen worden. Der Standort bietet zwei Besichtigungsrundgänge. Insbesondere mit den Kindern haben Sie viel Spaß beim Kennenlernen der einzelnen Felsgebilde.

Hoher Schneeberg

Der Děčínský Sněžník oder deutsch Hoher Schneeberg ist mit einer Höhe von 723 m ü. M. der höchste Gipfel des Tetschener Hügellandes (Děčínská vrchovina) und zugleich der höchste Tafelberg Tschechiens. Vom Hotel Švýcarský dům (Schweizer Hof) ist der Děčínský Sněžník lediglich 1,5 km entfernt. Auf den Gipfel selbst gelangen Sie daher bei gemächlichem Wandern binnen 40 Minuten. Die Wanderrouten sind aus mehreren Richtungen mit touristischen Zeichen markiert.

Von seinem Charakter her ist der Děčínský Sněžník ein Sandsteintafelberg, der steil aus der Landschaft herausragt, wobei sein Gipfel zum größten Teil ein Felsplateau bildet. Der Berg ist fast völlig mit Fichten, Kiefern und Lärchen bewachsen. Vom Bergplateau aus, das von einer Sandsteinwand gesäumt wird, bietet sich ein herrlicher Ausblick in die weite Umgebung. Der Blick auf die umliegende Landschaft ist noch ergreifender, wenn Sie den 33 Meter hohen, steinernen Aussichtsturm besteigen. Interessant ist, dass der Aussichtsturm im sog. elisabethanischen Stil im Jahre 1864 errichtet wurde, womit er zu den ältesten Aussichtstürmen auf dem Gebiet Böhmens gehört. Von verschiedenen Stellen des Hohen Schneebergs bietet sich ein Blick auf das Lausitzer Gebirge, das Böhmische Mittelgebirge (České středohoří), das Erzgebirge (Krušné hory), auf die unweit gelegene Böhmisch-Sächsische Schweiz und auf Dresden. Bei guten Sichtverhältnissen reicht der Blick bis zum Ještěd (Jeschken) und zum Isergebirge (Jizerské hory).

Neu Kräfte für den Abstieg können Sie beim Verweilen an einem kleinen See schöpfen. Eine Erfrischung bietet Ihnen die hiesige Bergbaude mit einem Büfett an. Der Sněžník ist auch für Radfahrer zugänglich. Er ist nämlich Bestandteil der als Erzgebirgische Magistrale bekannten Radwanderroute Nr. 23. Der Radwanderweg beginnt im 12 km entfernten Děčín und führt über den Kupferberg (Měděnec), den Keilberg (Klínovec), über Boží Dar (Gottesgab), Františkovy Lázně (Franzensbad) bis zum Wasserreservoir Skalka (Stein) bei Cheb (Eger). In Děčín bindet die Magistrale an den Elberadweg an, der durch die schöne Landschaft des Elbtals führt.

Tetschener Hügelland

Das Tetschener Hügelland ist ein Sandsteingebirge, das sich zwischen Děčín (Tetschen) und der Grenze zu Deutschland befindet. Von Osten grenzt an das Hügelland das Dorf Brtníky (Zeidler) an, während die imaginäre westliche Grenze die Gemeinde Tisá (Tissa) bildet. Mit einer Fläche von 278 km 2 nimmt es den größten Teil des Landkreises Děčín ein. Bestandteil des Tetschener Hügellandes sind das Landschaftsschutzgebiet Elbsandsteingebirge (Labské pískovce) und der Nationalpark Böhmische Schweiz (České Švýcarsko).

Der gesamte Standort ist mit Sandsteinfelsgebilden, tiefen Canyons, Felsüberhängen und überwältigenden Tafelbergen übersät. Aufgrund seines Charakters handelt es sich um einen bei Touristen und Bergsteigern beliebten Ort. Der höchste Berg des Tetschener Hügellandes ist der Děčínský Sněžník (Hoher Schneeberg) mit 723 m ü. M. Der Děčínský Sněžník befindet sich lediglich 1,5 km vom Hotel Švýcarský dům (Hotel Schweizer Hof) entfernt.

Das Tetschener Hügelland ist buchstäblich von leichten und auch anspruchsvollen Wanderouten durchwoben. Auf ihre Kosten kommen sowohl Familien mit Kindern, als auch anspruchsvollere Touristen. Zu den meistbesuchten Orten gehören das Prebischtor (Pravčická brána), die Tyssaer Wände (Tiské stěny), das Raubschloss Schauenstein (Šaunštejn) oder der Lehrpfad Dittersbacher Felsen (Jetřichovické skály). Auf Ihren Wanderungen können Sie die Ruinen einer alten Wassermühle und viele Aussichtstürme besuchen, von denen sich ein einzigartiger Blick auf die umliegende Landschaft bietet.

 

Böhmische Schweiz

Die Böhmische Schweiz ist einer der vier Nationalparks der Tschechischen Republik. Der
Standort erstreckt sich ungefähr 30 km vom Sněžník (Hoher Schneeberg) zwischen den
Gemeinden Hřensko (Herrnskretschen), Brtníky (Zeidler) und Chřibská (Kreibitz). Mit dem Auto
gelangen Sie vom Hotel Švýcarský dům (Schweizer Hof) aus binnen 30 Minuten in den
Nationalpark Böhmische Schweiz. Auf deutscher Seite grenzt der Nationalpark an die Sächsische
Schweiz.

In der Böhmischen Schweiz faszinieren Sie ebenso wie im Elbsandsteingebirge und im gesamten
Tetschener Hügelland (Děčínská vrchovina) die einzigartigen Sandsteintürme, die tiefen
Schluchten und die majestätisch anmutenden Felsgebilde, die ein regelrechtes Labyrinth bilden.
Das wohl berühmteste Naturdenkmal in der Böhmischen Schweiz ist das Prebischtor (Pravčická
brána), das die überhaupt größte Felsenbrücke in Europa ist. Seit dem Jahre 2009 tragen die
Schönheiten der Böhmischen Schweiz den begehrten Titel European Destinations of Excellence
(EDEN).

Der Park ist von zahlreichen touristischen Wanderrouten durchwoben, die Sie zu den
Naturdenkmälern, über die Edmundsklamm (Edmundova soutěska) und Wilde Klamm (Divoká
soutěska) bis zur Felsenburg Falkenstein (Sokolí) und zum Raubschloss Schauenstein
(Šaunštejn) oder zur Ruine der alten Wassermühle am Flüsschen Kamenice (Kamnitz) führen.
Die Besichtigung einiger Orte, wie z.B. des geschützten Prebischtors, unterliegen einer Gebühr.

Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist der deutsche Nationalpark, der nahtlos an die sich über das Tetschener Hügelland erstreckende Böhmische Schweiz anknüpft. In die Sächsische Schweiz gelangen Sie mit dem Auto von Sněžník in etwa 40 Minuten. Die nächstgelegenen Grenzübergänge sind Petrovice (Peterswald) und Hřensko (Herrnskretschen).

Der Nationalpark gehört zu den beliebten touristischen Zielen. Der Standort ist durch seine herrliche Natur mit einer Vielzahl von Sandsteinfelsen, Solitären und tiefen Canyons einzigartig. Für Familien mit Kindern sind die nicht anstrengenden Wanderrouten geeignet. Umgekehrt bieten sich für Abenteurer und wackere Sportler schwierigere Trassen, die durch ein steiles Terrain, über Felsbänke sowie über schmale Schluchten führen.

Zu den berühmten Orten gehört eine der größten europäischen Bergfestungen die Festung Königstein, die bis zum Jahre 1459 Bestandteil des Königreiches Böhmen war. Die Festung erhebt sich majestätisch auf einem Sandsteintafelberg am linken Ufer der Elbe. In der Festung befinden sich nunmehr ein Museum und ein militärhistorisches Freilichtmuseum. Bei einem Besuch der Sächsischen Schweiz sollten Sie sich nicht den wunderbaren Aussichtspunkt namens Bastei entgehen lassen. Er befindet sich auf einem Felsausläufer nahe der mittelalterlichen Burg, mit welcher er durch eine einzigartige Steinbrücke verbunden ist. Ein herrliches Erlebnis ist auch der Besuch des Felsentores Kuhstall, des Canyons des Flusses Polenztal und des Tafelberges Pfaffenstein mit dem Felsenturm Barbarine.